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SCHUTZKONZEPT – Informationen, Arbeitshilfen, Konzept-Beispiele, wichtige Homepage Seiten und mehr

Schutzkonzepte sind in der Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbar, weil sie Kinder und Jugendliche wirksam vor Gewalt, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch schützen.
Sie schaffen klare Strukturen, Zuständigkeiten und Handlungssicherheit für Fachkräfte und Ehrenamtliche.
Durch präventive Maßnahmen fördern sie eine Kultur der Achtsamkeit, Transparenz und Verantwortungsübernahme in Organisationen.
Schutzkonzepte stärken die Beteiligung und Rechte junger Menschen und machen Beschwerde- und Unterstützungswege sichtbar.
Damit tragen sie entscheidend dazu bei, Kinder- und Jugendarbeit als sichere, vertrauensvolle und fördernde Lebensräume zu gestalten.


WWW.KINDERSCHUTZ-BW.DE

Worum geht es auf dieser Seite?
Die Seite ist ein Teil der Informationsplattform Kinderschutz Baden-Württemberg (Kinderschutz BW) und widmet sich dem Thema „Schutzkonzepte“ im Kontext des Kinder- und Jugendschutzes. Sie bietet grundlegende Informationen darüber, was Schutzkonzepte sind, warum sie wichtig sind und wie sie in verschiedenen Einrichtungen umgesetzt werden können.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Definition und Zweck: Schutzkonzepte sind systematische Maßnahmenpakete, die dazu dienen, Kinder und Jugendliche in Organisationen des Bildungs-, Erziehungs-, Sozial- und Freizeitbereichs vor Gewalt – insbesondere vor sexualisierter Gewalt – zu schützen und Betroffene bei Bedarf schnell zu unterstützen.
  • Zielgruppen: Die Informationen richten sich an Fachkräfte, Leitungspersonen, Träger sowie alle Mitarbeitenden und Beteiligten in Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
  • Ziele von Schutzkonzepten: Schutzkonzepte sollen Risiken reduzieren, Sensibilität für Gewalt fördern, eine sichere Organisationskultur schaffen und allen Beteiligten Orientierung im Umgang mit Schutz- und Interventionsfragen geben.
  • Rechtliche und organisatorische Aspekte: In einigen Aufgabenfeldern (z. B. Kinder- tagesstätten, stationäre Einrichtungen) gibt es gesetzliche Vorgaben zur Entwicklung von Schutzkonzepten; neue Bundes- und Landesregelungen stärken deren Qualität und Reichweite.
  • Entwicklung von Schutzkonzepten: Die Website erläutert, wie ein Schutzkonzept entsteht – z. B. durch Risiko- und Potenzialanalysen, Beteiligung der Betroffenen, Verhaltenskodizes, Beschwerdewege und Fortbildungsangebote – und nennt externe Beratungs- und Unterstützungsangebote im Land.
  • Praxisbezug: Es werden weiterführende Ressourcen, Praxishilfen und Verweise auf Materialien, Fortbildungen und Partner-Initiativen (z. B. Kinderschutz in Baden-Württemberg (KiSchuBW) oder Connect! Schutzkonzepte online) bereitgestellt.
  • Schutzkonzepte in Schulen und Vereinen: Besonderer Fokus liegt auf der Implementierung von Schutzkonzepten in Schulen (Pflicht seit 2025) und in Vereins-, Verbands- und Freizeitstrukturen, um sichere Orte für junge Menschen zu schaffen.

Zweck und Nutzen der Seite:
Die Seite dient als praxisorientiertes Nachschlagewerk, das Fachkräften und Entscheidungsträger:innen Wissen, Handlungsempfehlungen, rechtliche Grundlagen und unterstützende Angebote zur Verfügung stellt, um Schutzkonzepte wirksam zu entwickeln, umzusetzen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.


WWW.SCHUTZKONZEPTE-PARTIZIPATIV.DE

Die Website schutzkonzepte-partizipativ.de ist die zentrale Plattform des bundesweiten Verbund- und Transferprojekts „SchutzJu – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit & Jugendsozialarbeit“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und sich mit dem partizipativen Aufbau von Schutzkonzepten beschäftigt.

Das Projekt wird von Forschungseinrichtungen wie der Universität Hildesheim, Hochschule Landshut, Universität Kassel und Fachhochschule Kiel gemeinsam mit Praxispartner:innen realisiert und zielt darauf ab, Fachkräfte, ehrenamtlich Tätige und insbesondere junge Menschen aktiv in die Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten einzubeziehen.

Auf der Website finden sich Basiswissen, Materialien und praxisnahe Werkzeuge (etwa das PaCoPro Toolkit mit Checklisten, Anleitungen und visuellen Hilfsmitteln), die die partizipative Gestaltung von Schutzkonzepten in verschiedenen Arbeitsfeldern wie Jugendverbandsarbeit, offener Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und internationaler Jugendarbeit unterstützen.

Zudem bietet die Plattform rechtliche Hinweise, empirische Daten und Selbstlernformate, die Institutionen und Fachkräften helfen, Schutzprozesse systematisch zu verstehen, umzusetzen und fortlaufend weiterzuentwickeln.

Inhaltlich steht im Mittelpunkt, Schutzkonzepte als partizipative Organisationsentwicklungsprozesse zu begreifen, die auf den persönlichen Rechten, Perspektiven und der Mitbestimmung junger Menschen basieren und zu sicheren Lern- und Freiräumen in pädagogischen Kontexten beitragen.

Die Seite richtet sich ausdrücklich an Jugendorganisationen, Sozialarbeiter:innen, pädagogische Fachkräfte und jugendliche Beteiligte, die Strategien zur Prävention von Gewalt, zur Stärkung persönlicher Rechte und zur Förderung von Beteiligung erlernen und praktisch anwenden wollen.


WWW.KISCHU-BW.DE

Die Seite ist die Online-Präsenz des Projekts „Kinderschutz in Baden-Württemberg (KiSchuBW)“, das vom Kinderschutzbund Landesverband Baden-Württemberg e. V. getragen wird und sich dem Thema Kinder- und Jugendschutz widmet.

Für wen ist sie?
Sie richtet sich an Vereine, Jugendverbände, Fach- und Führungskräfte aus Jugendhilfe, Verwaltung, Politik sowie alle Personen und Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder sich für Kinderschutz interessieren.

Was bietet diese Seite?
Sie informiert über Kinderschutz und Schutzkonzepte, insbesondere zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt, und bietet praxisnahe Inhalte wie:

  • Hintergrundinformationen zu Schutzkonzepten und deren Bedeutung;
  • Fortbildungsangebote zur Qualifizierung von Schutzkonzeptberater:innen;
  • Hinweise zu einem Förderprogramm, mit dem Vereine und Verbände externe Beratungen zur Entwicklung ihrer Schutzkonzepte finanzieren können;
  • Termine für Fachtage, Newsletter, Kooperationen und weiterführende Materialien zur Umsetzung im Alltag.

Kurz gesagt: Die Seite begleitet Organisationen dabei, Schutzkonzepte systematisch zu entwickeln, umzusetzen und zu verankern, mit dem Ziel, sichere, vertrauensvolle Umfelder für Kinder und Jugendliche zu schaffen.


ARBEITSHILFEN und KONZEPT-BEISPIELE:




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