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Digitale Selbstverteidigung – Online-Fortbildung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit

27 April - 15:00 - 18:00

Digitale Medien, Plattformen und KI-gestützte Anwendungen sind fester Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen und beeinflussen zugleich die professionelle Praxis der Kinder- und Jugendarbeit. Fachkräfte stehen vor der Aufgabe, digitale Entwicklungen pädagogisch einzuordnen,
Risiken und Potenziale abzuwägen und junge Menschen in ihrer Mediennutzung kompetent zu begleiten.

Die Online-Fortbildung „Digitale Selbstverteidigung“ verfolgt einen reflexiven Ansatz, der bei der eigenen
digitalen Praxis der Fachkräfte ansetzt. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit dem
eigenen Medienhandeln, den genutzten digitalen Werkzeugen sowie den damit verbundenen Daten- und Abhängigkeitsstrukturen. Diese Selbstreflexion
bildet die Grundlage für eine glaubwürdige, professionelle und lebensweltorientierte pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Inhalte
Hacker*in – Begriff und pädagogische Einordnung Einführung in digitale Selbstermächtigung als
Haltung: Verstehen, hinterfragen und Gestaltungsräume erkennen statt rein
konsumorientierter Nutzung digitaler Technologien. Freie Software und Creative-Commons-Lizenzen
Bedeutung offener Software- und Lizenzmodelle für Bildung, Teilhabe und Selbstbestimmung – mit Bezug zur pädagogischen Praxis der Kinder- und
Jugendarbeit.

Künstliche Intelligenz und (persönliche) Daten Grundverständnis von KI-Systemen mit Fokus auf
Datenverarbeitung, automatisierte Entscheidungen und deren Relevanz für pädagogische Kontexte.
Digitale Selbstverteidigung im pädagogischen Alltag Konkrete, alltagstaugliche Schutz- und Handlungsstrategien, die bei der eigenen digitalen
Praxis ansetzen und auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen übertragbar sind. Austausch, Diskussion und Transfer
Raum für fachlichen Austausch, offene Fragen und die Übertragung der Inhalte in den jeweiligen Arbeitskontext.

Methodik
Die Fortbildung kombiniert fachlichen Input mit moderierten Reflexions- und Austauschphasen.
Unterschiedliche Vorerfahrungen der Teilnehmenden werden ausdrücklich berücksichtigt.
Inhalte, Tiefe und Tempo orientieren sich an der Gruppe. Auf Wunsch können vorab Themen, Fragestellungen oder Praxisbeispiele eingebracht
werden.

Zielgruppe:
Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie angrenzender Arbeitsfelder.

Rahmen
Format: Online-Fortbildung
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 20 Euro pro Teilnehmer
Juleica Punkte: 4

Voraussetzungen: Keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.

Ziel der Fortbildung ist es, Fachkräfte in ihrer professionellen Medienkompetenz zu stärken, die
eigene digitale Praxis kritisch zu reflektieren und darauf aufbauend Kinder und Jugendliche fachlich
fundiert, reflektiert und handlungsorientiert zubegleiten.


Über den Referenten:
Marten Duck ist als freiberuflicher Medienpädagoge & Diplompädagoge im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Seine Themenschwerpunkte sind handlungsorientierte Medienbildungsangebote (Fortbildungen, Workshops, Vorträge),  mediendidaktische und allgemeine Fachberatung im Kontext von Medien, Bildung und digitaler Transformation.

Seit 5-2025 leitet er die Digitalitätsberatung der Landesvereinigung Kulturelle Bildung in Hessen e.V.

2015-18 übernahm er das Modellprojekt der Bundesregierung #FSJ_digital und entwickelte die Servicestelle netzwärts für Medienbildung im Freiwilligendienst (2018-2022), die er ebenfalls leitete. Als Freiberufler ist er seit 2013 u.a. in folgenden Projekten engagiert:

  • jugend@bw (lkj Baden-Württemberg),
  • Labs4Future (jff),
  • Ich kann was! medienpädagogische Fachjury (Deutsche Telekom Stiftung),
  • Lehrauftrag Justus-Liebig-Universität Giessen

Details

  • Datum: 27 April
  • Zeit:
    15:00 - 18:00