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De-Radikalisieren

26 Mai - 15:00 - 17:00

Rechte Netzwerke nutzen Social Media Plattformen als effiziente Werkzeuge, um rassistische, antifeministische, LGBTQIA+-feindliche Ressentiments zu schüren und den gesamtgesellschaftlichen Diskurs Schritt für Schritt nach rechts zu verschieben.

Mithilfe von Social Media konnten sie die AfD als mächtigen parlamentarischen Arm und als festen Bestandteil unseres Parteiensystems installieren und damit seit vielen Jahren die Kampfrhetorik in konkrete Politik umsetzen, die mittlerweile sogar von Parteien der sog. politischen Mitte aufgegriffen wird. Währenddessen treiben Maskulinisten Jungs und junge Männer immer tiefer in Einsamkeits-, Gewalt- und Blockadeideologien und rekrutieren so auf den sozialen Plattformen den rechten politischen Nachwuchs. Im Vortrag blicken wir aus einer künstlerischen Perspektive auf Social Media als gesellschaftliche Bühnen, die einerseits der perfekte Nährboden für verkürzende, emotionalisierende Inhalte und damit zur gezielten Radikalisierung sind, andererseits aber zu den wenigen Räume gehören, in denen man sich diesen Dynamiken breitenwirksam und zielgruppenspezifisch entgegenstellen kann (und muss).

Zielgruppe:
Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie angrenzender Arbeitsfelder.

Rahmen
Format: Online-Fortbildung
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 20 Euro pro Teilnehmer
Juleica Punkte: 3

Voraussetzungen: Keine technischen Vorkenntnisse erforderlich.


Über den Referenten:

Caspar Weimann ist Prof. für Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und forscht mit dem Kollektiv onlinetheater.live zu Inszenierungsstrategien rechtsextremer Netzwerke auf Social Media Plattformen.

Details

  • Datum: 26 Mai
  • Zeit:
    15:00 - 17:00